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Nicht CSV wählen. Mit diesem Aufruf brach der sozialwahlkämpfende Präsident der sozialistischen Gewerkschaft OGBL dieser Tage ein Tabu. Eine derart offene Wahlempfehlung aus dem Gewerkschaftslager gab es  im Land schon lange nicht mehr. Unabhängigkeit, das war einmal. Man hat sich klar positioniert. Links, an der Seite der LSAP. Vereinte Genossen-Power!

Es gehe um die Index-Frage, argumentiert Jean-Claude Reding. Er nimmt dabei allerdings keine Notiz von dem, was die CSV programmatisch zum Thema Index schreibt oder sagt. Aber darum geht es im Grunde auch nicht. Die OGBL-Positionierung als reine Wahlkampfhilfe für Schneider? Könnte man auf den ersten Blick meinen. Doch hinter diesem Manöver steckt eine handfester Konflikt: Es geht um die ideologische und inhaltliche Richtlinienkompetenz bei der LSAP. Wer ist der starke Mann? Ein Hauch von Déjà-vu! Die Sozialisten können es  einfach nicht lassen.

Wie dem auch sei: OGBL und LSAP gehen also in totaler Symbiose in die letzte Wahlkampfwoche. Ob das Etienne Schneider gefallen mag, der sich seit Amtsantritt als linksliberaler Reformen zu profilieren versucht? Nun hat er die Gewerkschaft im Schlepptau. Und deren Unterstützung hat ganz sicher ihren Preis. Was genau das sein wird, sehen wir nach dem 20. Oktober!

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