Home

Person with book

Dass die Finanzlage des Landes die größte Herausforderung der kommenden Jahre bleiben wird, darin sind sich fast ausnahmslos alle Parteien eins. Und auch das Prinzip vorsichtigen und intelligenten Haushaltens stellt keiner in Frage. Aber wo kann  gespart werden? Und wie sollen Sparmaßnahmen konkret aussehen?  Bei der Beantwortung eben dieser Fragen gibt es unterschiedliche Sichtweisen.

Kein Wunder, dass die Art des Sparens  das zentralen Thema bei den vielen öffentlichen Debatten im Wahlkampf 2013 ist.  Mal wird konkret geantwortet. Mal sind die Antworten eher schwammig und seicht. Und dann sind da noch die Antworten, die dem jeweiligen  Publikum angepasst werden. Aus taktischen Gründen. Nun ja, das kann heute im Zeitalter der Vernetzung problematisch werden.  Dann etwa, wenn sich per Streaming Leute einklicken, für die einige der fein ausgesuchten Botschaften so nicht bestimmt waren. Wer mithört, kann dann erstaunliches erfahren.

Ein Beispiel: Bei der paperJam-Runde mit Bettel, Bausch, Juncker und Schneider setzte der DP-Frontmann auf massives Staatsbeamten(gewerkschafts)-Bashing. Wie kann man an ein und demselben Tag dem öffentlichen Dienst die Gehälter aufbessern, gleichzeitig die Notwendigkeit budgetärer Strenge predigen? Das geht nicht. Da machen wir nicht mit, so Bettels Kritik an der bisherigen Regierungspolitik. Ein wichtiges Detail: Im Publikum des „Business Club“ sassen fast nur Unternehmer.

Das kann ja heiter werden…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s