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bankrupt

17 Gesellschaften gehen in Konkurs. 20 Geschäfte in bester hauptstädtischer Lage, darunter eine Menge edler Markenshops,  müssen schließen. An die 100 Menschen riskieren, ihren Job zu verlieren. Der Hintergrund: Zwei französische Geschäftsleute haben als Unternehmer ganz klar über ihre Verhältnisse gelebt.

Von der „etwas anderen“ Mietpreispolitik dieser beiden Gesellen mal abgesehen, ist es für mich einfach nicht nachvollziehbar, wie es soweit kommen konnte. Bis zu 800.000 Euro Rückstände bei den Sozialversicherungen. Auffälligkeiten bei den Steuerbehörden. Und doch wurde weitergemacht. Auf Kosten anderer.

Das ist, mit Verlaub, irgendwie ein Skandal. Da müssen der Staat, die Allgemeinheit und die direkt betroffenen Arbeitnehmer für die Gier anderer berappen. Ohne Kontrolle? So sieht es jedenfalls aus. Oder aber die bestehenden Kontrollmechanismen haben nicht gegriffen…

Ein Wahlkampfthema ist das allemal. Sollte es sein. Auch das hat etwas mit Standortpolitik zu tun. Und mit elementarer Gerechtigkeit.

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