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Bags of money

Eigentlich müsste im September der Staatshaushalt zentrales Element politischer Debatte(n) sein. Doch 2013 ist dank (?) vorgezogenen Wahlen in Luxemburg  vieles anders. Die haushaltspolitischen Vorgaben fürs kommende Jahr werden nämlich erst in der Zeit nach dem 20. Oktober definiert.  Und das auf der Grundlage eines neuen Regierungsprogrammes.

Doch vor der Aufstellung von Koalitionsprogramm und Budgetplan müssen sich die Parteien inhaltlich  positionieren. Hoffentlich auch in Haushaltsfragen. Dabei neigen Wahlkämpfer gerne dazu, es nicht so genau mit der Finanzierbarkeit dieser oder jener Vorschläge zu nehmen, mit denen sie das Wahlvolk bei Laune halten.

Effekthascherei statt Realismus ist jedoch, wenn es ums Geld geht, brandgefährlich. Und vielleicht sollte man auch verstärkt auf jene hören, die zur finanzpolitischen Vorsicht mahnen, und zu einem intelligenten und weitsichtigen Umgang mit öffentlichen Geldern  raten.  Dazu gehört auch Sparen.

Eine, denke ich, besonders passende Beschreibung aus einer Lehrschrift für Wirtschaftsfragen beschreibt das Sparen folgendermaßen: „Aus volkswirtschaftlicher Sicht handelt es sich beim Sparen um einen Vorgang, der sich auf einen Teil des im Haushalt zur Verfügung stehenden Einkommens bezieht. Dieser Teil steht nicht dem regelmäßigen Konsum zur Verfügung, sondern wird zurückgelegt – meist in Form von Geldanlagen“.

Den regelmäßigen Konsum bremsen und Reserven schaffen.  Das wäre doch eine klare Vorgabe für Haushalts- und Finanzpolitik „made in Luxembourg“. Oder?

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