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2025: ein ambitioniertes Reflexionsziel, das Frankreichs Präsident Hollande seinen Ministern zur Rentrée 2013 vorgegeben hat. Die Regierungsmitglieder sollten, sozusagen als Sommerhausaufgabe, ein Papier über die künftigen Entwicklungen und Herausforderungen in ihrem jeweiligen Ministerialressort vorlegen. Eine interessante Mission.

In Luxemburg regt derzeit eine Initiative zum noch längerfristigen Nachdenken an. „2030.lu“ will die Plattform „par excellence“ für eine breite Debatte über die Zukunft des Landes sein. Und gleich zum Start haben die Initiatoren einen Stimmungstest in Auftrag gegeben. Das Resultat hat es in sich:

Laut Umfrage gehen 94,8 Prozent der Luxemburger davon aus, daß es zu Veränderungen kommen muss, um Lebensqualität erhalten und die Herausforderungen der Zeit meistern zu können. 78 Prozent denken, dieser Prozess könne nicht stattfinden, ohne Opfer zu bringen.

Eine überwältigende Mehrheit ist also bereit zu Reformen. Das ist gut so.

Erschreckend ist allerdings die Meinung über die Politik: nur wenig mehr als 9 Prozent der Befragten sind der Meinung, daß die politischen Akteure die Herausforderungen der Zeit erkannt und entsprechende Lösungen parat haben. Das tut weh. Es ist aber zugleich eine Herausforderung an sich. Und zwar mit Programmen und konkreten Inhalten wieder zu punkten.

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